Funtrailing

Mantrailing for Fun


Was ist Funtrailing?

Jeder der einen Mantrailer im Einsatz gesehen hat, versteht warum Mantrailing auch Funtrailing ist.

Fun?

Unsere Philosophie ist: Der Spaß des Hundes steht an erster Stelle. Der Spaß der Menschen kommt dann von selbst.

Trailing?

Dennoch arbeiten wir sorgfältig und gewissenhaft. Na ja, wir tun unser Bestes. Nasenarbeit ist eine der natürlichsten Tätigkeiten für den Hund. Erfolgserlebnisse in diesem Bereich bringen dann wie von selbst den Spaß mit sich.

Profi?

Wir sind nicht professionell, versuchen aber sorgfältig zu arbeiten. Trotz mangelnder Ressourcen für eine professionelle Ausbildung machen wir uns genau Gedanken, wie wir trainieren und was wir unserem Hund wann abverlangen oder zumuten. Zu wenig zu fordern ist genauso schlecht wie zu viel zu verlangen. Wir versuchen auch nicht, das Rad immer neu zu erfinden. Eine große Hilfe dabei ist die Art, wie Christiane Liebeck mit Hunden und Ausbildung von Teams umgeht.

Wir nehmen uns selbst zwar nicht zu ernst, die Arbeit jedoch nehmen wir sehr ernst. Wir versuchen, ständig dazuzulernen und Ausbildungsfehler zu vermeiden. Soll dem Hund das Erfolgserlebnis erhalten bleiben, ist es wichtig, sowohl den Hund gut zu trainieren als auch den Hund gut lesen zu lernen. Schlechte Ausbildung (bei Hund oder Mensch) führt zwangsläufig schon bei recht einfachen Trails zu Mißerfolgen (die der Mensch im Zweifelsfalle gar nicht erkennt), und da ist dann für beide im Team kein fun mehr.

Hobby?

Nicht jeder hat die Zeit und die Resourcen, Mantrailing mit professionellem Aufwand zu betreiben. Dennoch kann diese Arbeit für Hund wie Mensch eine schöne Aufgabe und entspannende Auslastung sein. Wir betreiben hier das Mantrailing ohne Zeitdruck und rein zum privaten Vergnügen – und unsere Hunde danken es uns mit viel Freude, Energie, Leistungsbereitschaft und überaus großem Arbeitseifer.

Wir unterscheiden den Profi vom Funtrailer bei der Leistungsgrenze: Für den professionell geführten Hund ist Trailing wohl auch Spiel, aber in erster Linie ein Job, den er auch machen muss. Für den Funtrailer bleibt es beim Spiel (sehr wohl nach den Regeln der Menschen, nicht unbedingt nach denen des Hundes), aber an „schlechten“ Tagen, an denen zum Beispiel die Konzentration nicht stimmt, nehmen wir dann gerne Rücksicht: nichts muss.

Auszug aus the philosophers dog:

Funtrailing geht so ähnlich wie Mantrailing (das Aufspüren einer vermissten oder vermeintlich vermissten Person durch einen dazu ausgebildeten Hund mittels des menschlichen Individualgeruchs), nur dass man statt eines vermissten Menschen Spaß sucht, ist ja klar, sagt das Wort ja schon: Funtrailing®

Ähnlich wie beim Mantrailing müssen die Menschen erstmal eine Menge lernen: Spazierengehen und eine geeignete Trailingstelle suchen („ne, nicht so hohes Gras für Habca bitte!“), die Windrichtung bestimmen („Von da!“ – „Bist Du sicher?“), einen zappeligen Hund umziehen ohne Gehorsam einzufordern, sich selbst richtig anziehen (also ich kann in Wanderstiefeln nicht so toll rennen), mit stinkenden Socken um sich werfen („Jetzt?“ – „Ja, mach ruhig schon!“ – „Echt, jetzt schon?“), Kommandos zu passenden Zeitpunkten sagen („Hab ich jetzt schon search gesagt?“), sich vom Hund an der Leine hinterherschleifen lassen, ordnungsgemäßes Füttern und Bespielen des erfolgreichen Hundes, das Umsichwerfen mit Dottis und Seilen, das motivierende Quietschsprechen (ja, manche Männer können das besser, manche schlechter 😉 ).

Für die Hunde dagegen ist Funtrailing® deutlich einfacher. Wie Fun riecht, ist ja klar: Eine Mischung aus Geflügelwürstchen, Herrchens Socke und Plüschtieren. Kurz anschnuppern, und dann ohne Rücksicht auf Verluste hinrennen. Einfach!, sagt Habca, können wir wieder machen!