Funtrailing

Mantrailing for Fun


13. Dezember 2008

Geruchsartikel

Category: Fun – Dixie – 22:15

Über Geruchsartikel und den sachgerechten Umgang mit denselben hört und liest man immer wieder die erstaunlichsten Dinge.

Eines aber ist sicher: Geruchsartikel machen unglaublich Spaß!

Richtig ist: (wie jeder Chemiker weiß) Maximierung der Oberfläche verbessert die Abgabe der Geruchsmoleküle.

Richtig ist: je kleiner die Partikel, um so größer die Oberfläche

Falsch ist: verschlucken der Geruchsartikel verbessert Geruchsaufnahme oder die Konzentrationsleistung bei längeren Suchen.

WuffWedel,

Dixie

9. November 2008

Fortgeschrittenenlektionen

Category: Allgemeines – Dixie – 21:01

Doch, doch, wir funtrailen noch (fast) jeden Sonntag, nur gewissermaßen etwas im Verborgenen. Aber die Schnuffis und die Leinenhalter machen Fortschritte, und Fortschritte hält man natürlich nicht im Verborgenen, die posaunt man heraus, zumindest wenn man Habca oder Dixie heisst, auf drei Beinen pinkelt und auch sogenannten “Giant breeds” erstmal erklärt wo der Hammer hängt – indem man sie totspielt oder ignoriert oder beides nacheinander.

Also. Beide wissen ziemlich genau, um was es geht wenn der Trailingrucksack zum Einsatz kommt, beide hängen eifrig in der Leine, beide finden immer alles und beide nehmen die Sache ziemlich ernst (ich wollte erst schreiben: “haben Spaß dabei”, aber ich glaube das trifft es nicht ganz).

Das Problem sind natürlich, wie immer, die Großen, die Zweibeiner, die Nacktnasen – die Blindnasen, könnte man auch sagen. Die führen zum Beispiel solche Dialoge:

“Lass uns ein Line-Up da vorne machen.”

“Nicht lieber hier? Da vorne ist tiefer Schlamm!”

“Ne, da vorne.”

Line-Up, den Geruchsartikel dem richtigen von ein paar aufgestellten Menschen zuzuordnen, ist für Dixie natürlich kein Problem. Und ich war froh dass ich jetzt weder Opfer noch Hundeführer war, denn Dixie zeigt durch Anspringen an (Opfer und Hundeführer), und, naja: Der Schlamm war hier wirklich tief. *g*

Oder die Leinenhalter machen sowas:

Eigentlich eine schöne Idee um Dixies Startritual ein wenig zu beruhigen: Frau Chen verschwindet unbemerkt aus der Gruppe, drückt Herrn Chen ihre Mütze in die Hand. Die anderen gehen vor, diskutieren mit den Hunden wie man sich angesichts einer Wildsau im Gebüsch verhalten sollte, und denken, Frau Chen würde im Wald etwas, naja ihr wisst schon: erledigen. Dass sie in einiger Entfernung auf dem Hochsitz saß wunderte zwar F und mich, aber wie es unserer allgemeinen Lebenseinstellung entspricht dachten wir: Sie wird schon ihre Gründe haben. 😉  Dixie war wohl die Einzige der von Anfang an klar war dass man zunächst die Wildsau, dann aber dringend Frau Chen suchen sollte…

Ja, so versuchen wir der Größe unserer Hunde gerecht zu weden.

Sagt mal, Team Dixie, gibt es eigentlich Fotos, oder widerspricht das den Funtrailing-Grundsätzen?

Geschrieben von M.

5. August 2008

Jetzt trailen! Jetzt nicht!

Category: Allgemeines – Dixie – 17:57

Stellt Euch mal vor, ihr würdet in einer Studie teilnehmen, in der ihr jeden Sonntag dafür belohnt werden, wenn ihr einen roten VW Golf seht. Glaubt ihr auch, dass die Welt auch Montags bis Samstags von roten Golfs nur so wimmeln würde?

Gut, der Vergleich ist ein bisschen schief. Aber als F. den Hund und mich heute nicht wie üblich auf der Morgenrunde begleitete, sondern schon vor uns wegmusste, und ich mit Habca vor die Tür trat, da habe ich darüber nachgedacht: Klar weiß Habca jetzt ganz genau, wo F. langgegangen ist. Und schöner fänd sie’s ja schon, wenn er auch da wäre. Und schaut mich mit großen Augen an. Auf dem Spaziergang schnüffelt sie ganz viel: Da ist der Boxer langgegangen, da der lustige Dackel, hier die Frau die sie nicht mag, Moment, wer war das denn, den kenn ich nicht, Nase freischnaufen und nochmal schnuppern.

Die Dixies haben der Dixie von welpenbeinen an gesagt: Schnuppern finden wir ganz toll. Ich nicht, ich fand immer dies und das toll und anderes nicht, wir haben auch mal Schnupperspiele gemacht, aber eben auch viel anderes, denn meine Priorität war: Ein großstadttauglicher Begleithund, den ich möglichst viel mitnehmen kann.

Der Wendepunkt für Habca war, glaube ich, als sie einige Stunden alleine unterwegs war, zum ersten Mal in ihrem Leben ganz auf sich allein gestellt. Danach lief sie tagelang mit der Nase am Boden, sog den Hochwind ein, kreuzte, zögerte, lief zurück, schnupperte. Irgendwie glaube ich, dass ihr da klar wurde, dass Spuren was sind, wo man was mit machen kann.

Wenige Wochen später haben wir mit dem Trailen angefangen. Seitdem sage ich ihr sonntags: Ich finde das ganz toll, wenn Du dein Näschen benutzt, um eine Spur zu verfolgen. Boah, Du kannst Menschen finden! Unglaublich, Du hast die Spur verfolgt, bis zum Ende, wie großartig!

Und Montags bis Samstags sage ich: Mag ja sein, dass der F. da gegangen ist, aber wir gehen halt hier lang, die Gründe sind kompliziert, also komm jetzt bitte.

Und die Lösung für dieses Problem?

Ein ausgeprägtes Startritual.

Dann heisst meine Botschaft nämlich:

Erstens finde ich es grundsätzlich prima, dass Du so gut riechen kannst, zweitens bestimme ich wo wir langgehen und wir verfolgen gewöhnlich keine Menschenspuren, außer, drittens, wenn wir in einen Zug steigen und zu Dixies fahren und da steht der Herr Chen am Bahnhof und Du spielst mit Dixie während die Großen Kaffee trinken und dann gehen wir irgendwo hin und dann ziehst Du dein superschönes Spezialgeschirr an und ich klippe Deine Spezialleine an und dann läuft einer von uns weg und da ist ein Gegenstand der nach ihm riecht und ich sage SEARCH –

genau DANN sagst Du, wo’s langgeht und darfst mich hinterherziehen und ich find’s großartig.

So, ich hoffe, das leuchtet meiner Tibeterin und allen Lesern ein. Ganz einfach finde ich es nämlich selbst nicht.

Geschrieben von M.

27. Juli 2008

Leine fürs Mantrailing

Category: Ausrüstung – Dixie – 10:14

Die neue Leine haben wir euch ja schon gezeigt.

Nach ein paar Trails ist das vorläufige Urteil:

Richtig Toll!

Aus Fettleder,

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Michael spielt Runner

Category: Training – Dixie – 10:14

Nachtrag zum 3.7.2008

Dixies Lieblingsmichael hat sich bereiterklärt, beim Mantrailing zu helfen. Wir sind natürlich sehr froh, da es wichtig ist, daß viele verschiedene Personen sich verstecken. Um abzuklären, ob Dixie den Michael auch wirklich mag :-) haben wir einen einfachen :-) mini-Trail [D2008/13] über 80m durch den Garten gelegt. Dixie hat mich im Sauseschritt zu Michael geführt. Der Garten ist nun umgepflügt :-) .

Gleich darauf haben wir den gleichen Weg zurück (das macht es nicht leichter) noch eine kleine Y-Trail Übung angesetzt [D2008/14]. Eine Mischung aus splitting und lineup, die Verleitperson ist in Sichtweite zur gesuchten Person am Zielpunkt. Michael (Runner) lief an Frau Chen (Verleitperson) vorbei einige Meter weiter. Dixie wollte nicht wirklich anriechen, die Tüte aus kurzem Abstand hat ihr gereicht, um im Geschirr unter Quietschen hochzugehen. Mittlerweile sind wir uns aber sicher, daß es Dixie zum identifizieren reicht, wenn sie nur (scheinbar) oberflächlich anriecht. Sie ist zielstrebig an Frau Chen vorbei zu Michael gelaufen und hat eindeutig angezeigt.

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7. Juli 2008

Mantrailing Seminar

Category: Allgemeines – Dixie – 15:04

Durch einen großen Zufall haben wir am Donnerstag erfahren, daß ganz in unserer Nähe ein Mantrailing-Seminar mit Christiane Liebeck stattfindet und daß eben noch ein Platz freigeworden ist. Wir waren voller Vorfreude – das gibt es nicht jeden Tag.

Das Seminar wurde von der Hundeschule Qudespah ausgerichtet, die viel mit Jagdhunden arbeitet.

Zumindest waren die Rhodesian Ridgebacks in der Überzahl. Hier wird ein Ridgeback gerade von Frau Liebeck angefeuert um ihm das Spiel schmackhaft zu machen.

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4. Juli 2008

Norweger

Category: Ausrüstung – Dixie – 17:22

Es ist schon wieder Weihnachten. Heute kam der Postbote mit Dixie’s neues Geschirr aus der Hundenähstube.

Kurzes Schnuppern, für ok befunden und mit Enthusiasmus bei der richtigen Entsorgung der Verpackung geholfen :-) Da wir den Norweger als Dixie’s Suchgeschirr verwenden wollen, werden wir diesen heute Abend im Rahmen eines Basis-Trails ausprobieren. Ob wir das neue Geschirr auf dem Seminar am Wochenende benutzen werden wir spontan entscheiden. Wir halten euch auf dem Laufenden.

3. Juli 2008

Die neue Leine ist da!

Category: Ausrüstung – Dixie – 19:05

Wie Geburtstag und Weihnachten zusammen… Zumindest für Frau und Herr Chen :-)

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27. Juni 2008

Und welches Geschirr?

Category: Ausrüstung – Dixie – 10:59

Zum Startritual und zur Hundeausrüstung gehört natürlich auch ein Geschirr, das für den Hund möglichst noch frei von Assoziationen ist. Hundegeschirre gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, einige davon werden sogar als Mantrailing-Geschirre angepriesen. Bevor ich Habca ein neues Geschirr gekauft habe (davon später mehr) habe ich versucht einen Eigenschaftskatalog aufzustellen (jaja, die Philosophen machen halt alles so kompliziert wie möglich). Wenn Ihr den noch ergänzt wird es vielleicht für andere eine sinnvolle Entscheidungshilfe.

  • wichtig ist natürlich der Zugpunkt: Wo wirken die Kräfte, wenn der Hund vorwärtsstürmt und der Mensch an der Leine hängt? Die Leine ist ja dann quasi ein Kraftvektor (könnte ich besser computerzeichnen würde ich hier eine Skizze machen). Beim Norweger wirkt der Zug vor allem am Brustgurt, auf den großen Brustmuskel, was theoretisch wohl ganz gut ist – Habca kommt mit Norwegergeschirren überhaupt nicht klar. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Geschirren, die dem Hund das an-der-Leine-Ziehen abgewöhnen sollen und auch an speziellen Punkten an der Brust ansetzen, die unangenehm sein sollen. Hier also Vorsicht.
  • kann ich das Geschirr gut an- und ausziehen und brauche dafür nicht unbedingt ewig, auch wenn der Hund vielleicht schon motiviert rumzappelt? Über unser Autofahrgeschirr zum Beispiel muss ich jedesmal aufs Neue lange nachdenken. Wäre beim Trailen eher doof.
  • Kann der Hund Kopf und Hals frei bewegen? Je nach Körperbau des Hundes stört z.B. manchmal der Brustriemen beim tiefen Schnuppern am Boden. Das wäre natürlich zum Trailen denkbar schlecht.
  • das Geschirr soll rundherum gut sitzen, dabei muss man aber im Kopf behalten, dass es zum Ziehen gedacht ist. Das heisst ein geeignetes Trailing- oder Zuggeschirr kann im Stehen oder Liegen schonmal zu groß wirken. Mit Spezialanfertigungen hat man eine gute Chance dass es passt, andererseits kann man die weniger verstellen und meist nicht anprobieren (da Internetkauf).
  • lose Enden, schlecht vernähte Kanten etc machen zumindest meinen Hund ganz kirre. Das geht gar nicht.
  • eine Verstärkung des letzten Punktes: langhaarige Hunde bleiben natürlich eher mal an Karabinern, Schnallen, aufgesetzten Strassteinchen 😉 etc. hängen. Kaputtes Fell muss nicht sein und Ziepen beim Trailen auch nicht.
  • ganz subjektiv: “mag” der Hund das Geschirr, auch die Art es anzuziehen (manche Hunde mögen es nicht, etwas über den Kopf gezogen zu bekommen, andere haben Probleme mit Step-in-Geschirren) – und mag ich das Geschirr? Das vernünftigste Geschirr das ich im tiefsten Inneren hässlich und total peinlich finde würde ich nicht kaufen – weil man negative Gefühle mit dem Anlegen verknüpft.
  • stimmt der Preis? Manche Geschirre sind mittlerweile ganz schön überteuert, finde ich. Beim billigsten wäre ich aber auch skeptisch.
  • ist die Verarbeitung solide, wirkt es stabil? Je nach Hund wirken auf ein Trailinggeschirr ganz schöne Kräfte ein. Meinem Berliner Hundesitter ist schonmal beim normalen Gassigehen der Leinenring vom Geschirr abgerissen. Wäre beim Trailen ziemlich doof.
  • ist es wetterfest, bzw werde ich es hinreichend pflegen oder sollte ich lieber was pflegeleichteres nehmen weil ich nicht so der abends-beim-Fernsehen-Leinen-einfetter-Typ bin?
  • was noch?

Wofür wir (Team Habca) uns dann entschieden haben, erfahrt ihr später…

25. Juni 2008

Nachtrag 30 Grad

Category: Training – Dixie – 20:27

Eigentlich gibt es ja traditionell keine Trailingphotos, aber ich bin da nochmal hin und hab Skizzen gemacht.

/p